

Mein Weg
Hinter MannSein 2.0 steckt nicht nur theoretisches Wissen, sondern ein persönlicher Weg voller Begegnungen, Krisen, Liebe und Erkenntnisse.
Ein Weg, auf dem ich gelernt habe, mich selbst und andere Menschen immer besser zu verstehen. Und auf dem ich entdeckt habe, dass jede Erfahrung eine neue Frage aufwirft und jede Krise auch der Beginn einer Veränderung sein kann.

Warum ich tue, was ich tue
Wenn mich heute jemand fragt, welche Ausbildung ich habe, lächle ich.
Das Leben hat mich ausgebildet.
Nicht in einem Hörsaal, nicht nach einem festen Lehrplan, sondern durch Begegnungen, Krisen, Liebe und die Entscheidung, niemals aufzuhören zu lernen.
Dabei haben mich immer wieder Fragen bewegt: Warum leiden Menschen? Warum streiten wir mit den Menschen, die wir lieben? Warum können zwei Menschen sich lieben und trotzdem nicht zusammenbleiben? Und was brauchen wir, um uns wirklich verbunden und glücklich zu fühlen?
Wie MannSein 2.0 entstand
Fünfzehn Jahre lang durfte ich Männer auf eine Weise begleiten, die mir tiefe Einblicke in ihre Gefühlswelt, ihre Sehnsüchte, Ängste und Verletzlichkeit ermöglicht hat.
Doch der entscheidende Anstoß für MannSein 2.0 war eine Erfahrung in meinem eigenen Leben: einen Menschen von ganzem Herzen zu lieben und dennoch nicht mit ihm zusammen sein zu können.
Diese schmerzhafte Erfahrung brachte mich dazu, nach Antworten zu suchen.
Ich wollte verstehen, warum wir uns manchmal gerade dann voneinander entfernen, wenn wir uns eigentlich nach Nähe sehnen. Anfangs hoffte ich, dass der Mensch, den ich liebte, durch meine Texte verstehen würde, was zwischen uns geschah und wie wir wieder zueinanderfinden könnten.
Stattdessen erreichten meine Worte viele andere Männer. Sie erkannten sich in meinen Texten wieder, teilten ihre eigenen Erfahrungen mit mir und gaben mir wertvolle Rückmeldungen.
Aus diesem Austausch entstand Schritt für Schritt MannSein 2.0 – und der Wunsch, Männer nicht nur mit meinen Worten zu erreichen, sondern sie auch persönlich zu begleiten.
Was mir heute am Herzen liegt
Mein Herzensanliegen ist es, ihnen dabei zu helfen, sich selbst besser kennenzulernen und zu verstehen.
Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht die Verbindung – zu sich selbst und zu anderen Menschen.
Im ehrlichen Mitteilen sehe ich einen Weg, auf dem wir lernen können, uns mit dem zu zeigen, was uns innerlich bewegt, und einander wirklich zu begegnen.
Ich wünsche mir, dass Männer ihre Sexualität als einen Raum erleben können, in dem sie sich sicher fühlen, sich zeigen und voller Vertrauen hingeben dürfen – ohne Leistungsdruck und ohne etwas beweisen zu müssen.
Denn ich glaube, dass echte Verbindung das ist, was unser Herz berührt, uns lebendig fühlen lässt und unserem Leben Tiefe gibt.
